Peavey Heritage vtx Baujahr 1984
Bei diesem alten Kraftprotz wurden vor ein paar Jahren die „Orginalen“ 6L6GT gegen 5881 ausgetauscht. Das ist zwar üblich und „wertet“ den Sound im Allgemeinen auf. Leider ist der Heritage dafür nicht geeignet, weil die Anodenspannung dieser Hybridendstufe über 500 Volt liegt und Kathodengesteuert ist (250Vss mit 2 Transistortreiber TO3-300V/2A) und somit die Daten der 5881 (max. 400V/200V) überschreitet. Das Unheil hat sich längere Zeit durch Aussetzer und Kracher im Speacker angekündigt, bis sich eine der noch relativ neuen 5881 mit „Knalleffekt“ (Kurzschluss Kathode-Heizung) verabschiedet hat. Mit einem neuen 6L6GC-Quartett macht der Amp. wieder ordentlich „Dampf“! (JJ-Quartett von Dirk Munzinger speziell dafür optimiert)
Oberes Bild: erfolgreicher Testlauf mit einem alten 6L6GC-Quartett
Unteres Bild: Die beiden TO3-Treibertransistoren und die abgesetzte Printplatine die für den Betrieb des Röhren-Quartetts zuständig ist.
Vorteil dieses Konzepts. satte 130 Watt, klarer Sound mit einem „sehr kalten“ Ruhestrom von ca. 15 mA für eine „lange Lebensdauer“.
(Gitter 1 auf +15 VDC konstant und an der Kathode +78 VDC/250Vss)